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Montag, 9. Mai 2022

Tag 12 Reykjavik

Wetter: Sonne und ab und zu ein paar Haufenwolken. 13°C
Start - Ende: 08:00 Tagwache in Reykjavik, zurück im Hotel um 22:00
Gefahrene Kilometer: 9 km (Erklärung dazu siehe Blogeintrag ;-))
Gegangene Kilometer: 20 km

 

 


Wenn ich an unsere New York Reise 2010 zurückdenke, war damals der Hop-On, Hop-Off Bus unser wichtigster Sightseeing-Assistent. 

Ein Bus, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt abfährt und man kan ein- und aussteigen wann, wo und wie oft man will.

Deswegen haben wir uns auch hier in Reykjavik dafür entschieden. Obwohl die Stadt eigentlich nicht so groß ist und alle "Hauptsehenswürdigkeiten" meiner Meinung nach ziemlich kompakt beieinander liegen wussten wir nicht richtig, wo wir anfangen sollten. Daher kam uns die 90-minütige Stadtrundfahrt grade recht. 

Austurvöllur - ein Park
 

Imponiert hat uns zum Beispiel die Hallgrimskirkja. Die knapp 75 m hohe Kirche wurde aus weißen Beton gefertigt. Beidseitig des Turmes sieht man Basaltsäulen - diese sollen auf die von Vulkanen dominierte Landschaft Islands hindeuten. Die Größe und radikale Architektur dieser Kirche lösten einige Kontroversen aus. Von alledem bekam der Architekt Samúelsson aber nichsts mehr mit. Er starb lange vor Beendigung der Bauarbeiten (1950 vs.1986).


Schon gestern besichtigt, heute aber erst in den Blog eingebaut:

Auch nett anzusehen ist die Harpa, das Kongress- und Konzerthaus direkt am Meer oder auch der Alte Hafen, wo sich ein Fischrestaurant an das nächste reiht (€€€€€€€€€€)

Harpa

 




Tjörnin - ein Park und ein See mitten in der Stadt

 
Beim Geothermalstrand Nauthólsvik wird heißes Wasser ins Meer geflutet, um die Temperaturen bei gschmeidigen 19°C halten zu können. Ob es wirklich 19 Grad waren wagen wir zu bezweifeln, einige hartgesottene Isländer/Urlauber/whatever ließen sich das Baden im kühlen Nass jedoch nicht nehmen.
 
 
Der Geothermalstrand Nauthólsvik
 
 
Solche Häuser findet man in der Altstadt in Reykjavik überall

 

Ein Hot-Dog Stand in Reykjavik - Bæjarins Beztu Pylsur - soll anscheinend die besten Hot-Dogs der Stadt liefern. Und das schon seit 1937. Die Isländer sind Saucenspezialisten und wenn man "einu með öllum" bestellt, bekommt man "einen mit allem", das heißt mit Röstzwiebeln, Ketchup, eine Art süßer Senf, scharfer Senf und noch irgendso einer hellen Sauce ;-)
Das hab ich mir zum Anlass genommen um auf isländisch zu bestellen. Aber, eh logisch, nicht "Einu" sondern "tweir".

Klar haben wir ihn ausprobiert!


Skólavörðustígur - DIE Einkaufsmeile in Reykjavik
 
 
Zusammenfassend stellen wir folgendes fest: Reykjavik ist eine äußerst sehenswerte Stadt, die - sofern man noch mehr Zeit dafür aufwenden kann - noch viel mehr zu bieten hat, als wir heute gesehen haben. Und das, was wir euch hier zeigen ist wiederum nur ein kleiner Bruchteil. 
 
 
 
Tja, und weil ich jetzt tatsächlich schon unter Entzugserscheinungen leide - 2 (!) Wochen OHNE Warrior Gym! - hab ich mir heute ein Drop-in bei CrossFit Reykjavik gegönnt.
Ein Training in der Gruppe, welches auch trotz der (vermeintlichen) Sprachbarriere funktioniert, weil: alle Übungen heißen eigentlich auf der ganzen Welt gleich: Die "CrossFit-Sprache" ist Englisch. Nur "Hlaupa" - das "Laufen" musste ich mir erfragen. 



Die anfangs erwähnte neun Kilometer Autostrecke war übrigens das Chris-Taxi, der mich dankenswerterweise zum Training gefahren hat :-*
 

 

Sonntag, 8. Mai 2022

Tag 11 Von Stykkishólmur nach Reykjavik

Gleich zu Beginn ein Update: Die Landkarte wie ihr sie unten seht gibts noch nicht von Anfang an. Ich habe jetzt bei allen Blogeinträgen noch die Landkarte am Beginn ergänzt.
 
 
Wetter: Island-Style, aber wärmer! 12°C
Start - Ende: 10:30 in Stykkishólmur, 13:30 in Reykjavik
Gefahrene Kilometer: 164 km 
Gegangene Kilometer: 14 km




Back to the Big City! 
Die berühmte Ringstraße haben wir somit einmal umrundet. Wir befinden uns nun wieder in Reykjavik.
 



Zur Auswahl standen heute ein langer Umweg (+ 2 Stunden Fahrzeit) zu einer Lavahöhle und einer heißen Quelle (in der man allerdings nicht baden kann) oder die direkte Fahrt nach Reykjavik. Wir entschieden uns für Option zwei und so kamen wir gegen 13:30 in Reykjavik an. 
Wir verbrachten den Nachmittag damit, uns von der Stadt mal einen groben Überblick zu verschaffen um für unseren morgigen Sightseeing-Tag vorbereitet zu sein.
 
 
Fisch & Chris

Fisch & Fisch

 
Ahja - im Penis-Museum waren wir auch. 
Man findet dort konservierte Penisse von allen möglichen Säugetieren. Von klein bis groß. Kleine Tiere, im Verhältnis dazu großer Penis und umgekehrt. Man(n) kann seinen Penis außerdem dem Museum "schenken" um ihn nach dem Tod ebenfalls ausstellen zu lassen. 

 


"Getrocknete Pferdepenisse mit Gewürzen". Toll!

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 ...ich hätte doch die Essensfotos JETZT erst einstellen sollen... 

;-)))

Heute wars ein etwas magerer Post, ich weiß ;-)
Morgen gibts was von Reykjavik zu sehen und dann gehts nochmal raus in die Natur!